Leipzig liest an Leipzig längster Magistrale 2019

Vom 21. bis 24. März 2019 findet dieses Jahr wieder die Leipziger Buchmesse statt und damit auch Leipzigs Lesefestival „Leipzig liest“ mit  3.600 Veranstaltungen an 550 Orten in und um Leipzig.

Unser Georg-Schumann-Straßen-Festival „Leipzig liest an Leipzigs längster Straße“ ist 2019 nun bereits zum 5. Mal mit dabei. Dieses Jahr lädt der  Förderverein Georg-Schumann-Straße in Zusammenarbeit mit den Veranstaltungsorten und dem Magistralenmanagement zu 27 Lesungen an 15 Orten entlang der Georg-Schumann-Straße ein.

Das vollständige Programm zu „Leipzig liest an Leipzigs längster Straße“ finden Sie hier zum Download

Lesungen im Infozentrum Georg-Schumann-Straße

Wir freuen uns, in diesem Jahr Gastgeber von drei Lesungen sein zu dürfen:

Freitag, 22.03.2018, 10.00 Uhr,  AUSGEBUCHT !
Herzsturm – Sturmherz von Annette Herzog, illustriert von Katrine Clante und Rasmus Bregnhøi

Eine Kinder- und Jugendlesung ab 12 Jahren.

Viola ist in Storm verliebt und Storm in Viola. Beide Herzen sind in Aufruhr, doch keiner ahnt, wie es um den anderen steht. Zweifel rauben ihnen den Schlaf: Was, wenn er schon eine andere liebt? Was, wenn sie ihn abblitzen lässt?

Ehrlich, einfühlsam und sehr witzig entfaltet die sensationell gestaltete Graphic Novel den ganzen Kosmos verliebter Teenager. Von vorn und von hinten laufen Violas und Storms Versionen der Geschichte aufeinander zu und treffen sich – glücklich – in der Mitte.

 

Freitag, 22.03.2019, 17:30 Uhr
„Die Schönaus – eine Leipziger Familiengeschichte 1913-1957“ von Heike Wolf

 

 

 

 

 

 

Heike Wolf liest aus ihren beiden Büchern „Bürgerin aller Zeiten“ und „Des Lebens labyrinthisch irrer Lauf“. Die Geschichte einer Leipziger Familie in der turbulentesten Zeit des letzten Jahrhunderts. Kaiserreich, Weltkrieg, Revolution und Inflation, Diktatur und Besetzung bilden den Hintergrund für die Erlebnisse, Freuden und Probleme der Schönaus. In der Lesung begleiten Sie die Familie in Auszügen durch vier markante Episoden ihres Lebens.

Samstag, 23.03.2019, 19:30 Uhr
„Alte Engel“ von Mareike Schneider

FALLT WG. KRANKHEIT LEIDER AUS !

Franka Raben, Kunststudentin mit Katze, kommt in die Heimatstadt ihrer Mutter, um ihrem Vater bei der Pflege der Großmutter unter die Arme zu greifen – und auch, weil es sonst gerade keinen Platz für sie gibt. Oma Maria, die früher zur Begrüßung stets mit ausgebreiteten Armen am Hoftor gewartet hat, behauptet nun, blind zu sein, verlässt das Haus nur noch unter Geschrei und nölt das Ende eines jeden Tages herbei. Frankas Vater, ihr Schwiegersohn und routinierter Kiffer, kümmert sich um sie, pflegt hingebungsvoll ihren Garten, repariert Dinge und wird von der Großmutter trotzdem konsequent nur «der Moa» genannt“. «Der Moa», das ist die Mundart des Vogtlands, aus dem Maria einst zu ihrem Mann kam und das sie zeit ihres Lebens vermisst hat. In ihren Erinnerungen, die sie oft mit ihren Nächsten geteilt hat, erstehen Menschen, Länder, Hunde und alte Bräuche wieder auf, z.B. das «Neunerlei» am Weihnachtsabend: auf neun verschiedene Arten belegte Brote, von denen man jeweils nur eines essen darf, damit man Glück hat im neuen Jahr. Glück, das war in dieser Familie ein rares Gut, aber: «Die spannenden Geschichten sind ja eher immer die, in denen irgendwas Schlimmes passiert, nicht wahr.» In Mareike Schneiders Debüt sehen alle dem Sterben der Patriarchin entgegen, als sei er die Lösung unausgesprochener Konflikte. Mit erzählerischer Wucht und Originalität bringt sie uns die Geschichte einer Familie nahe, die ihre Mitte lange vor dem Tod der Großmutter verloren hat – und sich doch nicht von ihr lösen kann.

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