Erfolgreicher Auftakt für das 1. Bürgercafé auf der Georg-Schumann-Straße

1. Bürgercafé im Infozentrum des Magistralenmanagements Georg-Schumann-Straße. Foto: Talina Rinke

Zum 1. Bürgercafe im Infozentrum Georg-Schumann-Straße 126 am 23.10.2016 kamen mehr als 30 Bürgerinnen und Bürger bei Kaffee und Kuchen zusammen, um sich zu Themen rund um die Magistrale auszutauschen.

Moderiert von Niklas Spiegel (Management Möckern in Aktion), Heiko Howiller (Ordnungsamt Stadt Leipzig) und Stephan Grandke (Magistralenmanagement), wurde im ersten Teil der Veranstaltung das Thema Nachbarschaft aus den verschiedensten Blickwinkeln beleuchtet. Die dazu eingeladenen Referenten zeigten mögliche Unterstützungsangebote und auch konkrete Möglichkeiten zum Mitmachen bei Projekten für die BürgerInnen auf.

 

Redebeiträge & Impulse zur Georg-Schumann-Straße

  • Carola Kreßner, Vorsitzende des Bürgerverein Möckern/Wahren e.V. sprach über die Angebote des Bürgervereins wie z.B. die Organisation von Stadtteilfesten, Vorträgen und Spaziergängen zur Historie der Stadtteile Möckern und Wahren sowie Unterstützung und Beratung (Formulare ausfüllen). Auch zeigte sie aktuelle Entwicklungen zu den neu gestalteten Plätzen der Stadtteile auf (z.B Jugendplatz/ Rittergutstraße). Die freischaffende Kulturmanagerin Nadja Grasselli stellte ihr seit drei Jahren laufendes Projekt „Die Straße“ vor und informierte über das aktuelle Projekt zur Aufstellung von Blumenkästen zur Verschönerung der Georg-Schumann-Straße, welches zusammen mit dem Förderverein Georg-Schumann-Straße organisiert wird. Interessierte können sich gerne melden.
  • Matthias Bradtke von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle gab Tipps zum Thema Sicherheit und Einbruchsschutz. Ein zentrales Ergebnis seines Vortrags war das Aufzeigen der großen Bedeutung einer aktiven Nachbarschaft für die Sicherheit. Gute Kontakte zwischen den Nachbarn sind laut Statistik der wichtigste Aspekt zur Verhinderung und Aufklärung von Einbrüchen.
  • Die Polizeihauptmeisterin Birgit Schlegel, Bürgerpolizei Polizeirevier Nord, berichtete von Ihren Einsätzen, bei denen die Schlichtung von Nachbarschaftsstreitigkeiten eine wichtige Rolle spielt, dadurch wurden auch die sozialen Probleme des Stadtraumes offenbar. Gleichzeitig machte sie auf die personellen Engpässe und den Nachwuchsbedarf aufmerksam.
  • Elke Härtig, Netzwerkkoordinatorin des Pflegenetzwerk Leipzig e.V., informierte über die Möglichkeit, Nachbarschaftshilfe als ehrenamtliches Engagement über die Pflegeversicherung mit 125 Euro monatlich zu unterstützen. Hierfür ist eine Kurzausbildung als NachbarschaftshelferIn erforderlich, die das Pflegenetzwerk anbietet. Interessierte sind herzlich eingeladen.

Abschließend lud Liane Grätsch, Leiterin des Seniorenbüro Nordwest, zur Gründung und Einrichtung eines kostenlosen Lesecafes am 26.11.2017 ab 14.00 Uhr ins Cafe HomeLE, Georg-Schumann-Straße 130 ein. HelferInnen sind gerne willkommen.

Ideen und Meinungsaustausch zur Georg-Schumann-Straße

Im zweiten Teil des Abends stand der Meinungsaustausch in Form von Tischgesprächen zu Chancen und Problemlagen rund um die Georg-Schumann-Straße und das Erarbeiten von Ideen und Lösungsmöglichkeiten für die Magistrale im Fokus.

Café-Gespräche zwischen BürgerInnen, AkteurInnen und Ansprechpartnern aus der Verwaltung beim 1. Bürgercafè im Infozentrum des Magistralenmanagements auf der Georg-Schumann-Straße. Foto: Talina Rinke

Gespräche zwischen BürgerInnen, AkteurInnen und Ansprechpartnern aus der Verwaltung beim 1. Bürgercafé im Infozentrum des Magistralenmanagements auf der Georg-Schumann-Straße. Foto: Talina Rinke

So vielfältig wie die Beweggründe für die Teilnahme am Bürgercafe, waren auch die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Für das Müllproblem an den Straßenbahnhaltestellen und fehlenden Abfallbehältern wurden ebenso Lösungsansätze diskutiert, wie für das Verhindern illegaler Graffitis und die optische Aufwertung beklebter Schaufenster von leerstehenden Geschäften. Mehrfach positiv benannt wurden Veranstaltungen von und für die Nachbarschaft, wie zum Beispiel die Nacht der Kunst, die mit ihren Angeboten entlang der gesamten Magistrale die Straße belebt. Weitere Veranstaltungen dieser Art sollten künftig die neu geschaffenen Plätze beleben. Es gibt also weiterhin viel zu tun, um Leipzigs längste Ausfallstraße als urbane Wohn- und Geschäftsstraße am Leben zu halten.

1.Bürgercafé mit Kaffeekuchen vom vitnamesischen Café "l'ae kafae" auf der Georg-Schumann-Straße 183. Foto: l'ae kafae

1.Bürgercafé mit Kaffeekuchen vom vitnamesischen Café „l’ae kafae“ auf der Georg-Schumann-Straße 183. Foto: l’ae kafae

Wir bedanken uns für Ihre Teilnahme und die offene Diskussion. Wir werden die von Ihnen vorgebrachten Hinweise und Anregungen und unsere Erfahrungen gerne auch mit Ihnen zusammen weiter bearbeiten und zur Planung des nächsten Bürgercafés nutzen. Wir informieren Sie auf www.schumann-magistrale.de, facebook.com/SchumannMagistrale, Pressemitteilungen sowie durch die Verteilung von Einladungen. Sollten Sie bis dahin Fragen haben, wenden Sie sich gern an das Infozentrum. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen!

 

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